PROGRAMM
»

Auf dem Weg zur guten gesunden Schule liegen neun Stationen, deren Abfolge und Gewichtung im Prozess der Einzelschule variieren und in ihrer Gesamtheit einen kontinuierlichen, kooperativen, koordinierten und reflektierten Entwicklungsprozess darstellen.

Abb. 3: Die gute gesunde Schule gestalten − Prozessschleife der Schulentwicklung

Die Programmschulen entwickeln die gute gesunde Schule in den Bereichen Unterricht, Schulkultur, Schulmanagement und Personalentwicklung eigenverantwortlich und selbstbewusst. Sie nutzen im Prozess der Schulentwicklung die Ressource Gesundheit, um die Bildungs-, Erziehungs- und Schulqualität zu erhöhen.

Gute gesunde Schulen

  • berücksichtigen die Aspekte Machbarkeit, Sinnhaftigkeit und Verstehbarkeit.
  • organisieren professionelle Arbeitsstrukturen zur Steuerung des Prozesses.
  • nehmen eine datengestützte Analyse vom eigenen Entwicklungsstand unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven von Schülern, Eltern, Lehrern, schulische Mitarbeitern vor.
  • einigen sich mit Blick auf die gute gesunde Schule auf gemeinsame Wertvorstellungen aller Beteiligten.
  • verankern die gesundheitsförderlichen Entwicklungsziele und -vorhaben in ihrem Schulprogramm.
  • kommunizieren häufig und legen Wert auf gemeinsame Planung, Anerkennungs- und Teamkultur sowie gerechte Aufgaben- und Arbeitsverteilung.
  • messen die Erfolge an der Qualität des Lehrens und Lernens und an der Zufriedenheit aller Beteiligten.
  • fördern Identifikation nach innen und kooperieren mit außerschulischen Partnern.
  • verankern die Verzahnung von Bildung und Gesundheit nachhaltig in ihrer Organisationskultur und behalten bewusst Bedingungen von Gesundheit und Krankheit im Auge.

Abb. 4: Die gute gesunde Schule - gesundheitsförderliche Aspekte der Schulentwicklung